Berichte vom Austausch 2010

Mein Frankreichaustausch

Mein Frankreichaustausch war sehr interessant. Ich fand es spannend, das Leben, den Alltag und die Kultur meiner Austauschfamilie kennenlernen zu dürfen. Ich fühlte mich sehr gut aufgenommen und wohl. Doch man merkte auch: andere Länder, andere Sitten. Unser Programm war interessant, aber auch ziemlich stressig. Es war eine sehr gute Gruppe und eine tolle Zeit. Mein Fazit: Ich würde solch einen Austausch noch einmal machen und auch weiterempfehlen.

Aiki Littschwager

 

Unser Besuch in Straßburg (Strasbourg)

Am Donnerstag, den 28.05.2010, fuhren wir mit unseren Austauschpartnern (corres) nach Straßburg. Die Fahrt nach Straßburg dauerte ca. 2 Stunden. Abfahrt nach Straßburg war um 8:00 Uhr morgens. In Straßburg angekommen, hatten wir bis ca. 12:45 Zeit zum Shoppen.

Um ca. 13:00 Uhr warteten wir vor dem Office de Tourisme (Touristeninformation). Nach ca. 10 Minuten kam dann eine etwas ältere Dame, die uns vieles über Straßburg, hauptsächlich über den Straßburger Münster erzählte. In der Kirche gab es viel zu sehen, wie z.B. den einen Turm des Gebäudes, der von einem belgischen Architekten dort erbaut wurde, was wir in Deutschland ja nicht gewohnt sind. Wie z.B. in Köln gibt es auf dem Dom zwei Türme. Die Kirche hat eine Höhe von insgesamt 142 Metern. Ein weiteres bewundernswertes Merkmal der Kirche ist die Astronomische Uhr. Die Kirche hat eine Länge von 112 Metern und eine Mittelhöhe, die 32 Meter beträgt. Nach der anstrengenden und etwas langweiligen Führung, hatten wir noch einmal Zeit für uns selbst (Essen, shoppen etc.). Viele von uns gingen etwas essen natürlich etwas was wir auch kennen, nämlich einen Döner. Einige gingen auch Souvenirs kaufen, für die Familie und Freunde.

Natürlich ist Straßburg eine sehr schöne Stadt, die man einfach mal gesehen haben muss, es gibt aber auch Nachteile. Zum Beispiel gibt es dunkelhäutige Menschen, die einem etwas Gefälschtes verkaufen wollen.


Döneria Dido in Orbey

Dido ist eine kleine Döneria in Orbey, die sehr bekannt in Orbey ist. Es ist auch die einzige in Orbey. Wir gingen am Freitagabend dorthin zum Essen mit David, Onur und Leon und unseren Austauschpartnern( Max und Léon). Auf dem Weg dorthin begegneten wir Herr Kaczerowski, Frau Ahrens und Monsieur Bolzer, die in einem Restaurant saßen und etwas aßen und jetzt bezahlen wollten. Natürlich gingen wir zu ihnen und hielten ein kleines Schwätzchen (weil wir so sozial sind).

In der Döneria angekommen, bestellten wir uns alle einen Döner. Wir machten Unsinn wie es so als 13-14 Jähriger so üblich ist. Als wir fertig gegessen hatten, sah Onur auf die Preiseliste und erstarrte, denn er sah, dass ein großer Döner 7 Euro kostet. Stellt euch das mal vor: 7 Euro für einen Döner! So viel bezahlt man in Deutschland für einen Döner-Teller, sogar noch weniger.

Danach gingen wir alle nach Hause und genossen den letzten Abend in den Familien. Ich würde trotz des Preises immer wieder gerne nach Frankreich (Orbey) zum Döneressen fahren.

David Tripon & Onur Tartan

 

Erfahrungsbericht vom Schüleraustausch Haiger – Orbey

Ich finde alle Tage des Austauschs waren gelungen. Als besonders nennenswert empfinde ich allerdings Mittwoch, den 26. Mai. Ich bin mit meiner Austauschpartnerin um 6:30 Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück sind wir dann von ihrer Mutter zur Schule gefahren worden, wo wir auf eine weitere französische Schülerin und ihre Austauschpartnerin gewartet haben und dann gemeinsam auf den Schulhof gegangen sind. Mit dem Läuten zum Schulbeginn haben sich dann die Wege der deutschen und französischen Schüler getrennt. Die französischen Schüler hatten normalen Unterricht, während wir, die deutschen Schüler um 8:15 Uhr mit unserem coolen Busfahrer "Erisch" nach Colmar aufgebrochen sind.

Als Begleitperson war, abgesehen von Herrn Kaczerowski und Frau Ahrens, eine französische Deutschlehrerin dabei. In Colmar angekommen sind wir dann zur Touristeninformation gelaufen, wo eine nette Stadtführerin auf uns wartete. Gemeinsam mit ihr hat unsere Truppe dann die Stadt besichtigt und interessante Informationen erhalten. Nach der geschlossenen Stadtbesichtigung durften wir dann noch allein die Stadt durchforsten.

Die französischen Backwaren sind sehr lecker, jedoch sind die allgemeinen Preise in Frankreich teurer. Um 11:15 Uhr haben wir dann die Rückreise zur Schule angetreten, wo wir dann auch wieder auf unsere französischen Austauschpartner trafen. Ich bin gemeinsam mit Jasmin und unseren Austauschpartnerinnen zu ihrer Gastfamilie gegangen und wir wurden mit echten französischen Crêpes verwöhnt. Ungewöhnlich für uns war, dass die französischen Mädchen 5 Crêpes aßen, während wir mit Mühe und Not 3 Crêpes gegessen bekamen.

Wir haben dann noch gemütlich zusammengesessen, bis wir mit der Gastfamilie einen Ausflug nach Königsberg gemacht haben. Da das Auto nicht genug Plätze bot, nahm die Gastmutter es sogar in Kauf, 2 Fahrten für Hin- und Rückweg zu machen. So kam es, dass ich noch etwa 15 min mit meiner Austauschpartnerin im Park saß und an unserem Carnet de Voyage gearbeitet habe. Anschließend sind wir dann zusammen auf eine Burg gestiegen. Nach dem sportlichen Teil des Ausflugs haben wir uns dann 2 Kugeln des regionsbesten Eises gegönnt und sind gemütlich durch die Gassen gelaufen, wo sich zufällig noch der Kauf eines Souvenirs ergab.

Wieder zurück bei Jasmins Gastfamilie wurden meine Austauschpartnerin und ich dann von meiner Gastmutter abgeholt. In meinem Gastheim angekommen, habe ich mich dann frischgemacht. Darauf folgte dann auch schon das gemeinsame Abendessen, bei dem der Gastvater leider immer fehlte, da er bis spät abends arbeiten musste.

Nach dem Abendessen haben meine Austauschpartnerin und ich dann noch geplaudert und mit der 7-jährigen Schwester gespielt, außerdem durfte ich an den PC und mit meinen deutschen Freunden chatten. Am Abend gegen 22:00 Uhr haben wir uns dann schlafen gelegt und ich bin nach dem anstrengenden, jedoch erlebnisreichen Tag schnell eingeschlafen.

Chantal