Textor-Schüler belebten in Montville Partnerschaft

Haigerer Zeitung, 18.06.2004

In Erinnerungen schwelgten am Montagabend Eltern und Schüler der Johann-Textor-Schule (JTS) in Haiger. Im Rahmen eines Erinnerungsabends hatten die Haigerer Pädagoginnen Margitta Seipp und Christel Gaiser-Schopp in die Aula der Schule eingeladen, um die Schüleraustauschwoche Revue passieren zu lassen. Kürzlich waren nämlich 26 Textor-Schülerinnen und -Schüler gemeinsam mit einer Delegation der Schulleitung in die französische Partnerstadt Montville ins Collège Eugène Noël gereist, um dort gemeinsam mit den französischen Freunden das 25-jährige Bestehen des Schüleraustauschs mit großem Pomp zu feiern. Die Feierlichkeiten begannen mit einer Begrüßung durch Deutschlehrerin Elisabeth Lizion, sowie mit etlichen musikalischen Beiträgen:
Die Austauschschüler in ParisSo kam es zum deutsch-französischen vierhändigen Klavierspiel und zu einem überraschenden Liedbeitrag der Deutschklasse der Grundschule des Collège. Natürlich durfte auch der Erinnerungsaustausch nicht fehlen, so dass ehemalige Austauschschüler über ihre Erlebnisse in der nördlichsten Dillkreisstadt berichteten. […] Von dieser deutsch-französischen Romanze belebt, legten sich die Textor-Schüler auch richtig ins Zeug und begeisterten gemeinsam mit ihren französischen Schulfreunden das Publikum mit deutschen, französischen und englischen Liedern. Der Haigerer Musiklehrer Jürgen Poggel setzte gemeinsam mit seiner französischen Kollegin Catherine Poussin den musikalischen Beiträgen ein Sahnehäubchen auf mit einem vierhändigen Klavierstück von Wolfgang Amadeus Mozart. Doch nicht nur musikalische Leckerbissen hatte die Austauschwoche zu bieten, sondern auch die für Frankreich so bezeichnenden kulinarischen Köstlichkeiten fehlten nicht. Vom Vier-Gänge-Menü bis zu Käsespezialitäten aus der Region fehlte nichts, um die Gaumen der Textorianer zu befriedigen.
Beim Besuch einer Schule für Bäcker und Konditoren konnten sich die deutschen Schüler selbst im Backen von Baguettes üben. Natürlich durfte bei diesem Frankreich-Aufenthalt auch der obligatorische Paris-Besuch nicht fehlen, für den sich die Haigerer einen ganzen Tag Zeit nahmen. […] Zum Abschluss der Feierlichkeiten pflanzte die deutsche Delegation unter Federführung von Beate Brütting, die vor einem Vierteljahrhundert den Schüleraustausch ins Leben gerufen hatte, einen Baum als Zeichen des Lebens und der Beständigkeit.

(Haigerer Zeitung, 18.06.2004, isc)