Das Nasco-Projekt

Das Projekt "Nasco" unterstützt Kinder und Jugendliche in Abrafo-Odumasi (Ghana) vom Kindergartenalter an bis zur Universität und ermöglicht ihnen mit einer guten Ausbildung einen gelungenen Start ins Leben. Abrafo - Odumasi liegt etwa 200 km westlich von der Hauptstadt Accra und ist von einem dichten Regenwald umgeben. In der Nähe liegt der Kakum National Park mit seinen Hängebrücken in den Spitzen der riesigen Bäume.

Wie alles begannIn dieser Gegend trafen sich 1993 Natilla Nersesyan und Stefan Weskamp bei einem Entwicklungshilfeprojekt. Der Kontakt blieb erhalten und die beiden begegneten 1998 "Mama Agatha" und ihrer Familie. Diese hatten in ihrem Dorf Abrafo einen kleinen Raum zu einem Klassenzimmer umfunktioniert und einen Kindergarten eingerichtet. Aber es fehlte Geld für die Bezahlung von Lehrern, Medikamenten bei Krankheiten, Essen usw. Nersesyan und Weskamp entschlossen sich, hier zu helfen.

1998 begannen die ersten Bauarbeiten für die Schule. Die Steine wurden per Hand gefertigt und in der Sonne getrocknet. Im Hintergrund des Bildes oben sieht man den Garten, den die Schüler und Lehrer von Nasco angelegt haben.

 

In der kindergartenZwischenzeit ist viel erreicht worden:

  • Bau eines neuen Schulgebäudes, jetzt insgesamt 17 Klassenzimmer
  • Bohrung eines Brunnen für sauberes Wasser
  • Ausbau der Schule mit Schulkantine, Kindergarten und Sportplatz
  • Anschaffung eines Kleinbusses, mit dem auch weiter entfernt wohnenden Kindern der Schulbesuch ermöglicht wird
  • Betreuung von über 400 Kindern in der Schule und im Kindergarten
  • Anstellung von zehn Lehrern, fünf Kochfrauen und einem Hausmeister, die mit Spendengelder bezahlt werden

Neben dem Erhalt des bisher Erreichten, gibt es weitere Pläne für den Ausbau der Schule. Ein langfristiges Ziel ist der Aufbau einer Berufsschule, in der die Kinder nach Abschluss ihrer Schulausbildung einen Beruf erlernen können. Außerdem ist an den Aufbau eines Waisenhauses gedacht, da viele Kinder schon früh ihre Eltern verlieren und dann häufig nicht angemessen versorgt werden.