Veranstaltungshinweis: "G y n t"

theaterEin Schauspiel nach „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen

Aula der Johann-Textor-Schule

09. / 10. Mai 2014

19.30 Uhr   (Eintritt: 3 Euro)

Das Theaterstück

Vater Gynt hat seiner Frau und ihrer Tochter Anne (in der Hauptrolle: Lynn Reumerman) einen hochverschuldeten Hof zurückgelassen. Anne Gynt ist eine Phantastin, die von einem heldenhaften Leben träumt, ja sogar Königin will sie werden. Doch „Seelenfänger“ bringen sie vom rechten Weg ab und Betrüger haben leichtes Spiel mit ihr.

Ihr Leben ist geprägt von zahlreichen Umständen, die verhindern, dass sie die glücklichen Momente ausleben und ihre durchaus wertvollen Charaktereigenschaften nutzen kann. Dies führt dazu, dass sie den Menschen, die sie lieben, Enttäuschungen bereitet, und denen, die sie nur benutzen, „zuarbeitet“.

Die abenteuerlichen Lebensstationen der Antiheldin Anne Gynt wandeln immer wieder ein Grundthema ab: Während sie meint, sie selbst zu sein, läuft sie doch nur vor sich selbst davon.

Das Original PEER GYNT entstand 1867. Gynts Suche nach der eigenen Identität trugen dem Stück die Bezeichnung „Nordischer Faust“ ein.

 

Der Autor

Der Norweger HENRIK IBSEN lebte von 1828 bis 1906. In seinen Stücken ging es ihm vor allem um die Ermutigung des Individuums zur Selbstverwirklichung anstelle der von ihm immer wieder als großes Übel dargestellten Selbstgerechtigkeit.

 

Die Gruppe

20 Schüler/innen der Theatergruppe „Darstellendes Spiel“ der Jahrgangsstufe 9 unter der Leitung ihres Lehrers Thorsten Tobor

Die Schüler als Schauspieler : Lynn Reumerman, Luiza von Knorre, Büsra Murat, Nils Weber, Till Schneider, Sophie Brado, Chantal Häußer, Anne-Sophie Krumm, Stine Saalbach, Silvana Hain, Merle Echterbruch, Luca Dietermann, Rebekka Post, Vanessa Neeb, Anne-Sophie Krumm, Lina Wrinskelle, Jennifer Blenk, Lisa Wedhorn

„Seine Geschichte ist, trotz aller romantischen und ironischen Einkleidung, unsere Geschichte, seine Lieblosigkeit ist unsere Lieblosigkeit... Ihn wie uns klagen die nicht gedachten Gedanken, die nicht gesprochenen Worte, die nicht getanen Taten an, für uns wie für ihn ist eine Hoffnung auf Erlösung nur in der Liebe, in der wunderbaren Möglichkeit, dass das Bild, das ein anderer Mensch von uns im Herzen trägt, mehr Liebeszeugungskraft als die Wirklichkeit besitzt.“

( Marie Luise Kaschnitz über die Gestalt des Peer Gynt )