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Projekte allgemein

Die Gedängkstätte KZ Buchenwald
"Jeder von ihnen, ob jung oder alt, hatte Träume ..."

"Ein winzig kleines Herz"

"Ich konnte ganz einfach das Tor aufmachen ..."

"Ich hatte keine Blumen dabei, also habe ich einen Stein
genommen und ihn neben eine Säule gelegt."

Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 2006 schildern ihre Eindrücke aus der Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald / Weimar (Februar 2006). Sie beschreiben in kurzen Texten Orte und Gegenstände innerhalb des Lagergeländes, die ihnen während des Besuchs am wichtigsten oder eindrucksvollsten erschienen sind.

Frankreich fühlen und schmecken

06-26klHaiger, 25.06.2013

Probieren, wie Frankreich schmeckt, riecht und sich anfühlt, das konnten am Mittwochnachmittag die Besucher der Präsentation, die die achten Klassen der Gymnasial- und Realstufe der Johann-Textor-Schule (JTS) vorbereitet hatten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Dezember 2013 19:51

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Die Französische Küche schmeckt den Haigerer-Textor-Schülern gut

Wenn es um die typische französische Lebensart geht, dann kommt stets und mit Recht das Thema "Esskultur" zur Sprache. Schließlich scheint der typische Franzose einen großen Teil seiner Zeit mit dem Einkaufen, Kochen oder Essengehen zu verbringen. In einige Geheimnisse der "Haute Cuisine" wurden jetzt die Schüler der Klasse 10 G2 der Haigerer Johann-Textor-Schule eingeweiht. Der Koch Sören Anders berichtete von seiner Arbeit, plauderte über kulinarische Tricks und kochte mit den Teenagern zusammen ein Drei-Gänge-Menü.

"Die Beschäftigung mit diesem Thema bietet viele Gelegenheiten für das Lernen mit allen Sinnen, das nachgewiesenermaßen besser und nachhaltiger ist", sagt Französischlehrerin Anette Fritsch, die des halb mit der Gymnasialklasse das einem Mini-Projekt "Französische Küche vom Bistro zum Sterne-Restaurant" gestaltete, das neben der inhaltlich-thematischen Arbeit auch die produktiv-sinnliche Erfahrung des gemeinsamen Kochens einbezog. Zunächst wurden Kochbücher und zeitschriften konsultiert und Rezepte gelesen, Speisekarten studiert und übersetzt, regionaltypische Produkte und Speisen identifiziert, jahreszeitentypische Gerichte vorgestellt sowie die Unterschiede zwischen Alltagsküche und "Haute Cuisine" herausgestellt.

Unterstützung erhielt die Klasse von Sören Anders, einem ehemaligen Schüler der JTS. Nur wenige Jahre nach dem Verlassen der Schule hat Anders einen beispielhaften Werdegang vorzuweisen. Nach seiner Ausbildung zum Koch fand er eine Anstellung bei Jörg Sackmann, einem der renommiertesten deutschen Sterneköche in Baiersbronn. Von dort wechselte er im letzten Herbst zu Helmut Thieltges in die Eifel, der als "Koch des Jahres 2006" und 3-Sterne-Inhaber als einer der besten Küchenchef Deutschlands gilt.

Bereits seit einem Jahr kehrt Sören Anders regelmäßig an seine alte Schule zurück, um im Rahmen der Pädagogischen Mittagsbetreuung an seinem freien Tag einen Kochkurs anzubieten. Für das Menu der Klasse 10G2 standen Blumenkohlsuppe Dubarry, Variationen vom Flammkuchen und Peche Melba im Glas auf dem Speiseplan - alles Klassiker der französischen Küche, deren Herkunft beziehungsweise Entstehungsgeschichte ausführlich vorgestellt wurde.

Sören Anders und die Schüler der 10G2 bereiteten gemeinsam ein leckeres Drei-Gänge-Menü zu.Bereitwillig übernahmen die Mädchen und Jungen der Klasse 10G2 in Kleingruppen alle Aufgaben von Zwiebeln schneiden über das Herstellen und Aufbringen der Blätterteighäubchen für die Suppe bis zum Arrangieren und Dekorieren der Nachspeisen in Gläsern.

"Es sieht alles ganz toll aus", "Das war der beste Flammkuchen, den ich je gegessen habe", "Ich hätte nie gedacht, dass Blumenkohlsuppe so gut schmecken kann" - waren einige Kommentare der Schüler beim und zum gemeinsamen Essen, zu dem auch Schulleiter Dr. Gerald Lohwasser eingeladen war. Am festlich gedeckten Tisch beantwortete Sören Anders Fragen der Schüler zu seinem Werdegang, zur Arbeit in der Küche eines renommierten Kochs und zu seinen Zukunftsplanungen und lobte die Teenager für ihr Interesse und ihre gute Mitarbeit. Viele Fragen an die Lehrerin über die Küche in den französischen Regionen und französische Lebens und Tischgewohnheiten schlossen sich in der abschließenden Unterrichtsstunde an.

"Man müsste sich viel öfter die Zeit nehmen, um solche sinnlich-produktiven Lernerfahrungen zu ermöglichen, weil sie für das Fach und das Land der Zielsprache motivieren und weil man auf eine ganz andere Weise zusammen arbeiten kann als im Klassenzimmer", lautete Anette Fritschs Fazit nach dem kleinen Projekt. Sie hat bereits mehrfach einen Wahlpflichtkurs "Französische Küche und Lebensart" über ein Schuljahr hinweg angeboten. Dieser vereint theoretische und praktische Elemente der Landeskunde.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 30. November 2012 21:09

Spendenaktion für Straßenkinder

Am 1. März haben sich 27 Schülerinnen und Schüler für das Projekt "Straßenkind für einen Tag" der Organisation Terre der Hommes ehrenamtlich engagiert und einen Spendenbetrag von 509,17 Euro zusammengetragen. Dabei haben sie nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch einen Stand am Marktplatz aufgebaut und ...

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 31. Mai 2012 15:37

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Weitere Informationen zum Frankreich-Projekt

Französischer Abend in der Johann-Textor-Schule

– Schüler des Jahrgangs 8 stellen ihre Frankreichprojekte vor -

  • Donnerstag, den 19.01.2012 gemeinsamer Elternabend aller Gymnasial- und Realschulklassen des Jahrgangs 8
  • etwa 400 Eltern mit ihren Kindern anwesend  und von den Ergebnissen der Arbeit ihrer Kinder begeistert und beeindruckt
  • Seit 12 Jahren „Tradition“ an der JTS, das die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 im Projektorientierten Lernen (POL) das Nachbarland „Frankreich“ vertiefend erkunden und kennen lernen. Frankreich und Deutschland verbinden nicht nur zahlreiche Schul- und Städtepartnerschaften. Es ist auch einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands und das von ausländischen Touristen meistbesuchte Land der Welt. Frankreich hat in Kunst und Literatur, Mode und Küche Maßstäbe gesetzt und bietet insgesamt vielfältige Anknüpfungspunkte für Schülerinteressen und vor allem auch fachübergreifendes Lernen, denn dieses Thema lädt dazu ein, die Grenzen zu den Fächern Politik, Geschichte, Erdkunde, Kunst, Deutsch, aber auch Mathematik und Naturwissenschaften zu überschreiten.
  • Ca. 10 Wochen Arbeitsphase
  • Zunächst haben alle Klassen eine Frankreichmappe mit allgemeinen Daten und Fakten rund ums Land erstellt (Internetrecherche, Atlasarbeit, Bücher und Lexika)
  • Auf dieser Basis erfolgte anschließend in jeder Klasse die vertiefende Arbeit an einem spezifischen Projekt mit folgenden eigenen Schwerpunkten, die in Form besonderer Produkte erläutert bzw. präsentiert werden sollten:
    Die 8G1 hatte Kathedralen in Frankreich zu ihrem Thema gemacht, wozu auch und insbesondere die eigenständige Herstellung von naturgetreuen Nachbildungen von Wasserspeiern aus Stein unter Leitung des Klassenlehrers Steffen Wendland. Es entstanden beeindruckende Gebilde, die die Schülerinnen und Schüler in eigener Arbeit in der Schule hergestellt hatten und den Besuchern vorstellten. Ergänzt wurde die Ausstellung durch besondere Werkzeuge und erläuterte Darstellungen der Gesamtarchitektur einer Kathedrale.
    Die 8G2 widmete sich der Auseinandersetzung mit französischen Forschern aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften und hatte sich der Herausforderung der Veranschaulichung besonderer Entdeckungen in Form von Versuchen oder illustrierten Darstellungen unter Leitung von Klassenlehrer Dr. Peter Brockhaus gestellt. Die Gäste waren insbesondere von der Tatsache beeindruckt, dass die Schülerinnen und Schüler sich z.T. mit Forschern und Phänomen beschäftigt hatten, deren Entdeckungen erst im fortgeschrittenen Unterricht in Mathematik oder den Naturwissenschaften auf dem Lehrplan stehen. Die Ausstellung wurde ergänzt durch besondere Exponate, z.B. eine original Seezeichenglühlampe des Großen Leuchtturms in Borkum, deren Optik auf die Arbeit des Ingenieurs und Physikers Jean Fresnel zurückgeht.
    Die 8G3 hatte sich der Erkundung französischer Regionen und Darstellung von deren geografischen, geschichtlichen und kulturellen Besonderheiten unter der Leitung von Klassenlehrerin Gunhild Lauber verschrieben. Dazu gehörte auch eine Auswahl von regionalspezifischen Rezepten und Erstellung süßer kulinarischer Köstlichkeiten, an der sich auch Eltern beteiligten, und die am Abend auch zur Verkostung angeboten wurden. Zwei Schüler der Lateingruppe dieser Klasse hatten zum Thema Elsass eigens einen Kugelhopf gebacken, der ihnen im ersten Anlauf gelungen war, was – wie Fachleute wissen – keine Selbstverständlichkeit ist. Die Schülerinnen und Schüler konnten in ihrer Arbeit von den vielfältigen und besonderen Kenntnissen der Klassenlehrerin über Frankreich profitieren, die an der JTS als Französischlehrerin tätig ist.
    Die 8G4 beschäftigte sich mit französischer Küche und Lebensart: Die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse haben verschiedene Regionen Frankreichs insbesondere unter kulinarischen Aspekten erkundet und dabei besondere Speisen und Rezepte kennen gelernt, die sie nach und nach auch gemeinsam hergestellt und verkostet haben. Denn Abschluss bildete eine Ausstellung dieser Rezepte und die Erstellung eines Kochbuches unter Leitung von Klassenlehrerin Silke Fischbach. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war denn auch das kulinarische Angebot dieser Gruppe, die mit ihrer Lehrerin 6 riesige Töpfe Ratatouille hergestellt hatte, das zusammen mit Baguettes verzehrt. Der schmackhafte Gemüseeintopf fand reißenden Absatz und es wurden zahlreiche Nachschläge verlangt.
    Die 8R1 lernte unter der Leitung von Klassenlehrerin Anna Georg Frankreich als Land der Mode lernten die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse kennen. Die erworbenen Kenntnisse über Geschichte, Form und Einfluss der französischen Mode motivierte die Klasse 8 R 1 zur Erstellung einer eigenen Kollektion und dem Entwurf einer ganz besonderen, von den Schülern selbständig vorbereiteten und durchgeführten Modenschau  mit vielen sehr originellen Modellen.
    Die 8R2 machte mit Klassenlehrerin Verena Diegel eine virtuelle Reise von 7 Tagen nach Paris und arbeitete für jeden Tag ein Programm mit besonderen Besuchs- und Besichtigungsschwerpunkten, denen natürlich der Eifelturm ebenso wenig fehlen durfte wie der Ausflug in das nahe Disneyland. Die Gäste des Frankreichabends konnten sich auf großen Plakaten informieren und mit den Schülern auf die Reise gehen.
    Die 8R3 hatte als Schwerpunkt französische Bauwerke und deren Architektur gewählt und u.a. zu Eifelturm und Louvre in Paris, zu Schloss und Gartenanlagen von Versailles, zum Château d´If, dem Gefängnis auf einer Insel im Mittelmeer vor Marseille und dem Europa-Palast in Straßburg gearbeitet. Im Verlauf des Projektes sammelten die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über die Erbauer, die Entstehungskontexte wie auch die Maße und Größen der Gebäude und Anlagen. Für die Ausstellungen am Elternabend hatten sie Nachbildungen ihrer Projektschwerpunkte gebaut. Dieses Projekt fand unter der Leitung von Sascha Großer statt.
  •  Ablauf des Abends:
  1. 18.30 Uhr offener Beginn
  2. 19.00-19.30 Begrüßung der Gäste durch Teamsprecherin Jahrgang 8, Verena Diegel, und Pädagogische Leiterin Anette Fritsch. Frau Fritsch, die als Französischlehrerin im Jahrgang 8 tätig ist und das Jahrgangsteam bei der Arbeit an diesem Projekt begleitet, bedankte sich zunächst ausdrücklich beim Jahrgangsteam und den Schülerinnen und Schülern für die Vorbereitung und des Abends und die in der Aula und umliegenden Gebäudeteilen sichtbaren Ergebnisse engagierter und intensiver Arbeit. Danach erläuterte sie, dass das POL-Projekt „Frankreich“ seit 12 Jahren an der JTS etabliert ist und dass jeder Jahrgang dieses Projekt in besonderer Weise ausgestalte. Sie stellte dar, dass die Projekte in der Regel ihren besonderen Abschluss finden in einer gemeinsamen Tagesfahrt aller Klassen 8 nach Straßburg. Dabei hätten die Schüler Gelegenheit, tatsächlich auch ein Stück Frankreich kennen zu lernen. Da die Zeit in Frankreich bei einer Tagesfahrt natürlich nur beschränkt ist und für vertiefende Arbeit an Themen vor Ort keinen Raum lässt, hatte sich das Team 8 gemeinsam mit den Schülerinnen  und Schülern schon im Herbst des vergangenen Jahres entschieden, in diesem Jahr den Versuch einer Zweitagesfahrt nach Straßburg zu unternehmen. Um selbst gut auf die Fahrt vorbereitet zu sein, hatte das Team mit Anette Fritsch an einem Wochenende im Herbst 2011 eine Fahrt nach Straßburg unternommen und die Stadt gemeinsam erkundet. Eine Powerpointpräsentation gab den Eltern einen kleinen Einblick in Bildern zu der Erkundung und der geplanten Fahrt nach Straßburg im Frühjahr, zu der nach Auswertung der Projektpräsentationen nun als nächste Aufgabe die gemeinsame Ausgestaltung des Programms durch Lehrer und Schüler ansteht.
  3. Die für den Abend gestalteten Projektpräsentationen wurden dann von Verena Diegel ausführlicher vorgestellt, die sodann die überaus zahlreich gekommenen Eltern eingeladen hat, die Arbeiten der Kinder intensiver zur Kenntnis zu nehmen, sich die Ausstellungen erläutern zu lassen zu lassen und das kulinarische Angebot zu testen sowie miteinander und mit den anwesenden Lehrern ins Gespräch zu kommen, wovon alle Anwesenden umfassend Gebrauch machten. Am Ende des Abends konnte das Team auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Eltern am Abend und im Anschluss zeigten, dass sie beeindruckt waren vom Engagement und von den Leistungen ihrer Kinder und nun gespannt sind auf die Erträge der Fahrt nach Straßburg.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. April 2012 21:21

Ein "Tee-Projekt"

Diejenigen, die am 18.12.2008 zufällig an der Aula vorbei kamen, haben sich sicher verwundert die Augen gerieben. Dort, wo sonst nur einige Tische und Stühle stehen, waren jetzt nämlich etwa 60 verschiedene "Messestände" zum Thema "Tee" aufgebaut. An den verschiedenen Ständen konnte man sich über Tee informieren, Tee probieren und "erriechen", Quiz und Rätsel zum Thema lösen und vieles andere mehr.

Diese "Tee-Messe" war das Ergebnis einer etwa zweimonatigen Arbeit von Schülerinnen und Schüler der 8. Realschul- und Gymnasialklassen innerhalb des projektorientierten Lernens (POL).

Nach einem informativen Film als Einstieg in das Thema sollten die Schüler zunächst alleine und dann in Gruppen Stichworte zum Thema "Tee" sammeln und notieren. Diese wurden dann geordnet und mit einem Mindmap übersichtlich dargestellt.

Das Grundgerüst eines Tee-Mindmap Mindmap einer Schülergruppe

Anhand dieser Struktur bildeten sich dann Gruppen, die jeweils verschiedene Unterthemen bearbeitet haben. Aufgabe und Ziel dieser Arbeit war, sich über das Thema "schlau zu machen" und es möglichst kreativ und informativ in Form eines selbst zu entwerfenden Messestandes zu präsentieren.

Am 18.12.08 war es dann endlich soweit: die "Teemesse" öffnete um 13:40 Uhr ihre Tore. Viele Eltern und Lehrer kamen, um die wochenlange Arbeit der Schülerinnen und Schüler zu sehen und waren von den Ergebnissen zum Teil sehr beeindruckt.

Viele verschiedene Themen rund um den Tee wurden vorgestellt, zum Beispiel:

  • Oolong-TeeTee und Kultur in verschiedenen Ländern und Kontinenten
  • Anbau von Tee in Kenia
  • Darjeeling-Tee
  • Tee und Gesundheit
  • Kreation einer eigenen Tee-Sorte und deren Vermarktung
  • Inhaltsstoffe verschiedener Teesorten und deren Wirkung
  • ...und viele, viele mehr.
Teezeremonie in China Verschiedene Teesorten werden vorgestellt

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. April 2012 21:21

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